<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><TEI xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc><titleStmt><title>Friedrich II., König von Preußen an Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth, 1749-04-06, [Potsdam]</title><author><persName>Friedrich II., König von Preußen</persName></author><respStmt><resp ref="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/trl.html">Translator</resp><name>Günter Berger</name><name>Cornelia Klettke</name><name>Rashid Sascha Pegah</name><name>Franziska Windt</name><name>Cordula Wöbbeking</name></respStmt><respStmt><resp ref="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/dtm.html">Data Manager</resp><name>Fabian Cremer</name><name>Marcel Riedel</name><name>Tobias Tenhaef</name></respStmt><funder>Research Center Sanssouci (RECS)</funder></titleStmt><editionStmt><edition>Digital critical commented edition</edition><respStmt><resp ref="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/edt.html">Editor</resp><name>Rashid Sascha Pegah</name><name>Yvonne Rehhahn</name><name>Franziska Windt</name></respStmt><respStmt><resp ref="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/mrk.html">Markup Editor</resp><name>Yvonne Rehhahn</name></respStmt><respStmt><resp ref="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/dtm.html">Data Manager</resp><name>Fabian Cremer</name><name>Marcel Riedel</name><name>Tobias Tenhaef</name></respStmt><funder>Research Center Sanssouci (RECS)</funder></editionStmt><publicationStmt><publisher><orgName role="host">perspectivia.net</orgName><email>redaktion@perspectivia.net</email><address><addrLine>Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im
                        Ausland, Rheinallee 6, D-53173 Bonn</addrLine></address></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/"><p>CC-BY 4.0</p></licence></availability><idno type="URLWeb">https://quellen.perspectivia.net/de/wilhelmine/8_tl</idno><idno type="URLXML">http://durl.maxweberstiftung.de/quellen/wb/tei/WB-008-1749-04-06-TEI.xml</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl>GStA PK BPH, Rep. 47 König Friedrich II., Nr. 305, Bd. 7, fol. 43r.</bibl></sourceDesc></fileDesc><endcodingDesc><editorialDecl><p>The letters were transcribed in their original spelling. In order to improve the readability of the texts, editorial additions were made. In some cases, a normalized orthography was inserted and abbreviations resolved. TEi Tags used: addition, correction, deletion, expansion, gap, lb, note, pb, sup, supplied.</p></editorialDecl></endcodingDesc></teiHeader><text><body><p>(<supplied>[o. O. ]</supplied><add>[Potsdam ]</add>den 6. April 1749</p><p>Meine teuerste Schwester. Ich danke Ihnen tausendmal für die Antiquitäten, die Sie die Güte gehabt haben, mir zuzuschicken. Es fällt mir schwer zu glauben, dass es Münzen sind.<footnote id="1"> Wilhelmine schreibt am 29. März 1749 an ihren Bruder Friedrich II., König von Preußen: «Je prends la Liberté de vous envoyer 2 pieces d’une Monoye Anthique qu’on a trouve dans une Urne sur les Frontieres de Saxe.» [„Ich nehme mir die Freiheit, Ihnen zwei antike Geldstücke zu schicken, die man in einer Urne an der sächsischen Grenze entdeckt hat.“]. {Cfr.: (#1) GStA PK, BPH, Rep. 46, König Friedrich Wilhelm I., W. Nr. 17, Bd. II, Fasz. 4, fol. 171r–172v, hier: fol. 172r.} [CW]</footnote> Ich würde sie eher für Kopfschmuck der Alten halten. Denn Münzen müssten dicker sein, und zudem ist das das Silber nicht von der Erde zerfressen. Es kann sein, dass meine Vermutungen falsch sind, ich überlasse sie Ihnen, meine teure Schwester. Ich nehme mir die Freiheit, Ihnen als Gegenleistung erste Früchte aus meinem Garten zu schicken. Ich wünsche, dass sie Ihnen angenehm sein mögen. Wir erfreuen uns gerade der ersten Süße des Frühlings, das Wetter ist warm und sehr milde. Haben Sie die Güte, meine teure Schwester, mir weiterhin Ihre teure Freundschaft und zärtliche Aufrichtigkeit zu gewähren, gegenüber den innigen Empfindungen, mit welchen ich Ihnen zugetan bin,</p><p>meine teuerste Schwester,<lb/>Ihr treuester Bruder und Diener</p><p>Friedrich.)</p></body></text></TEI>